Rubrik - Urlaubsziel: Island

Island liegt in Nordeuropa. Der Inselstaat grenzt nicht direkt an andere europäische Staaten, sondern ist von Gewässer umgeben. Im Norden liegt die Grönlandsee, östlich liegt das Europäische Nordmeer oder „Nordpolarmeer“, welches beides Nebenmeere des Arktischen Ozeans sind. Im Süden liegt der Nordatlantik. Island hat eine Fläche von 103.000 km², wovon 100.000 km² Land und 3.000 km² Wasser sind. Das Landschaftsbild von Island ist zweigeteilt. Es sind auf der einen Seite viele Seen, Flüsse und Wasserfälle zu finden. Andere Flächen sind meist vulkanischen Ursprung. Daher sind auf der gesamten Insel zahlreiche Gletscher zu finden. Die Hauptstadt Reykjavik ist die nördlichste von Europa. Sie ist auch die Stadt, die am stärksten besiedelt ist. Insgesamt ist Island nicht überdurchschnittlich gut bewohnt, mit mehr als 300.000 Einwohnern entfallen auf 1km² 3 Einwohner.

Das Klima in Island wird als ozeanisch kühl bezeichnet. Im Sommer steigt das Thermometer im Schnitt nicht höher als 14°C. Die milden Sommermonate werden von kalten Wintermonaten abgelöst. Es wird aber auch nicht extrem kalt. Im Winter liegen die Tagestemperaturen im Schnitt zwischen 0°C und 3°C. In den Nächten wird es bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt ein wenig kälter. Die Niederschlagsmenge im Norden ist nur 1/10 von der, die im Süden erwartet wird.

Sehenswert ist in Island vor allem die Natur. Kaum ein anderes europäisches Land hat so viele naturbelassene Stellen, wie sie hier zu finden sind. Der Tourismus ist vor allem in der Nähe der Gletscher eine sehr gute Einnahmequelle. Sehenswürdigkeiten in der Form von historischen Bauten sind in Island selten zu finden. Die moderne Architektur prägt den Reiz des Landes. Dazu gehört die Hallgrímskirkja in der Hauptstadt. Die Kirche ist das größte Gebäude des Landes aus dem Jahr 1943. Historische Bauwerke in Reykjavik sind der Dom aus dem 18. Jahrhundert und die Universität.