Safari in Kenia

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Eine Safari durch die artenreichen Nationalparks gehört zu den Höhepunkten einer Reise nach Kenia. Nirgendwo sonst lassen sich Löwen, Leoparden, Büffel, Elefanten oder Nashörner in solch beeindruckender Weise aus nächster Nähe beobachten. Die mehr als 40 Nationalparks und Wildschutzgebiete bedecken rund 10 Prozent der Fläche Kenias und ermöglichen faszinierende Einblicke in die verschiedenen Ökosysteme von Wüsten, Savannen und Wäldern.

Die schönsten Nationalparks in Kenia

Zu den schönsten Naturreservaten gehört der etwa 100 Kilometer nördlich von Nairobi gelegene Aberdare Nationalpark. In der dichtbewaldeten Landschaft leben unter anderem Leoparden, Löwen, Elefanten, Affen sowie die sehr seltenen Waldantilopen. Das Landschaftsbild ist geprägt von Bächen, Seen und einer Vielzahl von Wasserfällen.

Der Masai Mara besitzt den größten Artenreichtum aller kenianischen Nationalparks. Zu den Höhepunkten einer Safari gehören die zwischen Juli und November stattfindende Tierwanderung The Great Migration. In dieser Zeit ziehen gewaltige Herden von Zebras und Gnus von der Serengeti herauf in die Masai Mara. Auf besonders eindrucksvolle Weise lässt sich dieses Naturschauspiel während einer Ballonsafari beobachten.

Der Ambroseli Nationalpark gehört zu den meistbesuchten Reservaten in Kenia. Trotz der zahlreichen Besucher konnte der Park seinen ursprünglichen Charakter bewahren. Von dem in 1.200 Meter gelegenen Gelände bietet sich ein toller Blick auf den nahe gelegenen Kilimandscharo. Rund um den Lake Amboseli halten sich vor allem große Elefantenherden auf. Dazu sind hier mehr als 400 verschiedene Vogelarten beheimatet.

Empfehlenswert ist zudem ein Ausflug zum Lake Nakuru. Der im Great Rift Valley gelegene See ist Heimat von Hunderttausenden Flamingos. Wenn sich die Vögel erheben, haben Beobachter den Eindruck, von einer rosafarbenen Wolke umgeben zu sein. Zudem ist der Lake Nakuru einer der wenigen Orte, an dem die vom Aussterben bedrohte Rothschildgiraffe beobachtet werden kann.

Kenias Tierwelt auf vielfältige Weise erleben

Neben der klassischen Variante Per Jeep gibt es noch weitere Möglichkeiten, um die vielfältige Tierwelt Kenias zu bestaunen. Bei einer Walking-Safari lässt sich die Natur auf besonders intensive Weise erleben. Gemeinsam mit den erfahrenen Führern folgen die Teilnehmer den Spuren der Tiere und können dabei alle Geräusche und Eindrücke aus nächster Nähe wahrnehmen. Dabei werden neben eintägigen Wanderungen auch mehrtägige Touren angeboten.

Bei einer Safari zu Pferde lassen sich auch Gebiete erkunden, die mit dem Jeep nicht erreichbar sind. Eine Bootssafari auf einem der zahlreichen Seen führt die Besucher nahe an die am Wasser lebenden Tiere heran. Besonders für Vogelfreunde ist dies ein einmaliges Erlebnis. Einzigartige Einblicke in die faszinierende Kulisse ermöglicht zudem eine Safari mit dem Heißluftballon oder eine andere Flugsafari. Die Vielfalt von Kenias Nationalparks ist so groß, dass eine Rundreise durch das Land sehr zu empfehlen ist. Diese lässt sich wunderbar mit einem Strandurlaub an der Nordküste oder Südküste kombinieren. Ein wunderbares Reiseziel in Afrika.

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