Backpacking für Anfänger

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Backpacking für Anfänger? Eine Vielzahl von Backpackern reist mit dem Rucksack auf dem Rücken rund um die Welt. Unter Backpacking kann man sich ganz einfach eine Art unabhängigen Reisens vorstellen. Leute, die Backpacking betreiben, planen ihre Unternehmungen stets ganz individuell. In den meisten Fällen liegt nur ein limitiertes Budget für einen längeren Trip vor. Daher werden oftmals sehr kostengünstige Unterkünfte, wie zum Beispiel Hostels, genutzt.

Backpacking für Anfänger – Vorteile des Backpacking

Einer der Vorteile des Backpacking besteht darin, ganz einzigartige Erfahrungen sammeln und unabhängig sein zu können. Des Weiteren muss keinen Gruppenaktivitäten gefolgt werden, sondern der Backpacker kann seinen ganz persönlichen Interessen nachgehen. Es ist ein minimalistisches Leben möglich. Die so Reisenden können sich einfach treiben lassen, brauchen keine umfassenden Pläne für ihre Reisen schmieden und machen somit ihre ganz privaten spirituellen wie auch mentalen Erfahrungen.

Backpacking ermöglicht das Erspüren einer unendlichen Freiheit, der eigene Charakter wächst und wird gestärkt. Backpacker lernen Personen auf der gesamten Welt kennen. Sie lernen, mit diesen offener zu kommunizieren, werden auf diese Weise ganz bequem viele neue Freundschaften knüpfen können, die oftmals ein Leben lang halten. Backpacker lernen internationale wie auch verschiedene regionale Gerichte, Kulturen und Traditionen kennen, können neue Länder entdecken und eine Vielzahl interessanter Sehenswürdigkeiten erleben. Sie können viele schöne Dinge tun, die ihnen zu Hause so nicht möglich sind. Das können beispielsweise Surfen, Tauchen, Wandern oder auch das Erlernen einer Sprache direkt im jeweiligen Land sein. Backpacker eignen sich mehr Empathie an, werden anpassungsfähiger und können sich besser mit dem Alleinsein oder mit ihren Ängsten auseinander setzen. In vielen Fällen wird Backpackern auch nach einer längeren Abwesenheit von Zuhause dieses erst einmal richtig ins Bewusstsein gerufen, wie schön es auch Daheim sein kann.

Gibt es den typischen Backpacker?

Backpacker reisen verschiedentlich allein, müssen keine Rücksicht auf Mitreisende nehmen. Sie sind flexibler im Planen von Ausflügen, nicht auf einen einzigen Ausgangspunkt angewiesen. Sie kommen mit ganz wenig finanziellen Mitteln aus und können doch eine Menge herrlicher Dinge erleben, die viele Daheimgebliebene so nicht erleben werden. Backpacker sind zu 60 % männlich, aber auch die Frauen finden das Backpacking immer interessanter. Das durchschnittliche Alter von Backpackern liegt zwischen 18 und 33 Jahren. Viele verfügen über eine abgeschlossene Ausbildung und haben schon einige Jahre Berufserfahrung hinter sich.

Backpacking und Eigenkonfrontation – Ängste ablegen

Viele befürchten, wenn sie ihren Job aufgeben, nach der Reise keinen neuen Job mehr finden zu können. Dem wird aber sicher nicht so sein. Denn gerade Backpacker können in den heutigen Unternehmen sehr geschätzt sein. Sie haben sich durch ihre Reisen ein umfassenderes Wissen und Kenntnisse aneignen können, die in Ausbildungen oftmals nicht so vermittelt werden können. Durch das Backpacking wurden beispielsweise die Kommunikationsfähigkeiten verbessert, das Treffen von Entscheidungen und Durchführen von Verhandlungen fällt leichter. Backpacker sind zumeist reflektierter und flexibler. All dies wird heute sehr geschätzt in den Lebensläufen von Bewerbern. Warum nicht selbst als Backpacking-Anfänger starten? Es muss ja nicht gleich ein Jahr Auszeit sein, ein verlängerter Urlaub bietet genug Zeit, um ein Land per Rucksack zu erkunden.

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