Zurück in die Kindheit: Spielzeugmuseum Trier

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Einmal wieder Kind sein und nach Herzenslust spielen – das bringt auch die Erwachsenen zum Träumen. Aber bei einem Traum muss es nicht bleiben, denn das Spielzeugmuseum in der Römerstadt Trier, am Hauptmarkt, lädt Groß und Klein zu einer ausgedehnten Reise in das große Spielzeugland ein.

Auf zwei Stockwerken werden mehr als 5000 Exponate aus vergangenen Kindertagen gezeigt, quer durch alle Epochen. Technik und Nostalgie gehen Hand in Hand, Erinnerungen werden wach. Raritäten und Spielzeug, das schon lange nicht mehr hergestellt wird und heute Kultstatus besitzt, sind in Hülle und Fülle zu entdecken. Wie die Kinder im alten Rom schon spielten, zeigen alte Tonwürfel. Im 20. Jahrhundert wurden Elastolinfiguren zum Renner im Kinderzimmer, Puppen aus Pappmachée belegen die Anfänge einer großen Ära.

Ausflug mit Kindern: Spielzeug ohne Ende

Im Trierer Spielzeugmuseum sind sie alle vertreten, die großen und berühmten Namen der Spielzeuggeschichte: Käthe Kruse, Schuco, Märklin, Steiff und viele mehr. Wer lieber virtuelle Informationen zum Thema Spielzeug sucht, findet hier einige Infos. Highlight der Ausstellung ist die Original-Dorfkulisse der Firma Steiff, aus dem Jahre 1962, anlässlich der Nürnberger Spielwarenmesse. Die passenden Steiff-Tiere wurden in liebevoller Kleinarbeit von behinderten Jugendlichen angefertigt. Der Besucher kann den putzigen Tierchen bei der Altstadtsanierung zusehen, denn dank Motor und Co. bewegen sie sich, wie fleißige Bienchen.

Über das Spielzeugmuseum

Die historische Entwicklung des Spielzeugs von der Antike bis in die heutige Zeit veranschaulicht, wie viel Einfluss auch die vorhandenen Rohstoffe für die Materialien auf die Herstellung von Spielzeug hatten. Gegründet wurde das Museum aus der Privatsammlung von Heidi und Rolf Scheurich heraus. Heute leitet der Trierer Spielzeugmuseum Verein das Haus. Auf zwei Etagen kann der Besucher Liebhaberstücke aus der eigenen Kindheit entdecken, wie Plüschtiere, Puppen, Eisenbahnen, Modellautos, Figuren oder Blechspielzeug. Die Kinder werden viele Spielzeuge gar nicht kennen, aber der Papa oder die Mama helfen sicher weiter. Und wer weiß, vielleicht bleiben PC und Handy dann mal aus und gemeinsam mit dem Papa geht es daran, ein altes Puppenhaus nachzubauen oder aber eine Runde Carrera Bahn zu fahren. Öffnungszeiten und Infos unter: http://www.spielzeugmuseum-trier.de.

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