Amalfi-Küste – der Zauber des Südens

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Gut 30 Kilometer lang schlängelt sich eine der großartigsten Traumstraßen weltweit hier an der Felsküste entlang. „Benvenuti“ – willkommen auf der Amalfitana. Meist um die 100 Meter hoch über dem Golf von Salerno, eröffnet sich nach fast jeder Kurve eine neue, spektakuläre Aussicht. Dennoch ist an der Amalfi-Küste südlich von Neapel nicht nur der Weg das Ziel, denn die fröhlich bunten Dörfer und Städtchen sind Italien wie aus dem Bilderbuch.

Auf den Spuren von Goethe: Goethe schwärmte hier einst vom Land, wo die Zitronen blühen. Richard Wagner soll die mediterrane Schönheit der Gärten in der Villa Rufolo im 374 Meter hoch gelegenen Ravello zum Zaubergarten für seine Oper „Parsifal“ inspiriert haben. Noch heute findet im Ort jeden Sommer ein Wagner-Festival statt.

Das berühmteste, bunteste und mondänste Städtchen an der Amalfi-Küste ist Positano. Von der Piazza Flavio Gioia aus recken sich die Häuserreihen immer weiter den Fels empor. In den engen Gassen geht es oft über Treppen durchs kunterbunte Häusergewirr. Und eine Boutique reiht sich dabei an die andere. Viele bieten die typische Positano-Mode an, die einst von Hippies in schrillen Farben kreiert wurde.

Sardellen und Seezunge: Die kulinarischen Spezialitäten der Region kommen meist aus dem Meer. Sardellen oder Seezunge? Die Qual der Wahl hat man in den vielen Fischrestaurants des Städtchens Amalfi, das der Küste ihren Namen gab. Das Wahrzeichen von Amalfi ist der Duomo Sant‘ Andrea, also der Dom. Gekrönt wird die Kirche von kunstvollen und schillernden Giebelmosaiken.

Die Amalfi-Küste ist auch ein Paradies für Wanderer. Für den Start einer Tour eignen sich Praiano oder Nocelle. So könnte es, von diesen Dörfern aus auf den „Sentiero degli Dei“ gehen, den „Weg der Götter“. Göttlich ist auf dieser Route auch der Blick aufs Meer.
Einen ähnlichen Logenplatz haben die Gäste des Restaurants „Onda Verde“ in Praiano – ein Restaurant mit fast unzähligen Sternen. Sie funkeln nahezu jeden Abend am Himmel dieser einzigartigen Küste.

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