Das Kap auf der ostfriesischen Insel Norderney

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Das Kap ist eine der interessantesten und meistbesuchten Sehenswürdigkeiten auf der ostfriesischen Insel Norderney. Es handelt sich dabei um ein Seezeichen, welches als Landmarke verwendet wurde, ehe die ersten Leuchttürme auf der Insel errichtet wurden. Somit diente es den Seefahrern dazu, die Ostfriesische Insel aus der Ferne zu erkennen.

Die Bake – der Turm am Kap

Die Bake, welche sich am Stadtrand befindet, hat eine Höhe von 13 Metern und verfügt über eine beeindruckende Architektur. Ursprünglich wurde der „Turm“ aus Balken errichtet und ist pyramidenförmig. Um eine hohe Witterungsbeständigkeit zu erreichen, wurden die Balken mit Pech eingestrichen. Dies geschah im Jahr 1848 auf Initiative der in der Stadt ansässigen Kaufleute. Wenige Jahre später, im Jahr 1871 erneuerte man das Kap erstmals. Das alte Bauwerk wurde abgerissen und ein Bau aus Ziegelsteinen an derselben Stelle errichtet. Letztmalig wurde es im Jahr 1930 neu errichtet, und zwar aus Stein.

Norderneys Sehenswürdigkeit mit nautischer Bedeutung

Um das Kap für die Seefahrer erkennbar zu machen, wurde während der ersten Jahre ein Feuer entzündet. Damals war es eines der größten Bauwerke der Insel. Da ringsherum beinahe keine Bebauung war, war es optischer Anziehungsmagnet. Heute ist es zwar eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Insel, jedoch sticht es nicht mehr derart hervor, da im Laufe der Jahre zahlreiche Gebäude in der näheren Umgebung errichtet wurden. Das Kap gilt inzwischen als das Wahrzeichen der Stadt. Schließlich wird es seit 1928 als Zeichen auf dem Wappen der Insel verwendet.

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