Sardinien-Urlaub: Sant’Antioco und La Maddalena

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Sardinien ist eine wunderschöne Insel. Aber sie besteht aus mehr als nur der Hauptinsel. Denn auch die vorgelagerten Eilande Sant’Antioco und La Maddalena sind fantastische Ziele für einen Urlaub in Sardinien.

Sardinien-Urlaub auf der Insel Sant’Antioco

Die zweitgrößte sardische Insel ist Sant’Antioco. Sie hat eine Fläche von 109 qkm und ist gleichzeitig auch die viertgrößte italienische Insel. Sie ist mit einer Brücke mit dem Festland verbunden, liegt etwa 87 Kilometer von Cagliari entfernt und stellt deshalb einen beliebten und einfach erreichbaren Ausflugspunkt dar. Als Badeort ebenso, wie als Touristenhafen ist, der gleichnamige Ort sehr beliebt.

Weiterhin gilt der Ort Maladroxia als touristisch interessant. Auf der Insel sind stellenweise die Überreste der Ozieri-Kultur zu finden, Grabstätten und andere Merkmale sind Zeichen der längst ausgestorbenen Kultur. Die Antike hat auf der Insel viele Spuren hinterlassen. Das Byssus-Museum und das archäologische Museum Ferruccio Barreca und die Basilika von Sant’Antioco liefern heute noch Zeugnisse darüber. Der Ort Calasetta ist für den Tourismus sehr bedeutend. Kleine Hotels und Ferienhäuser, aber auch ein Campingplatz laden jeden Sommer viele Menschen ein, hier den Urlaub auf Sardinien zu verbringen.

Sardinien-Urlaub auf La Maddalena

Als Inselgruppe vor Sardinien ist La Maddalena eine Anordnung von mehr als 62 Inseln und Inselbergen. La Maddalena ist an der Straße von Bonifacio vor der nordöstlichen Küste zu finden und somit zwischen Sardinien und Korsika gelegen.

Hier wurden der Nationalpark La-Maddalena-Archipel und die korsischen Naturschutzgebiete zusammengeschlossen und zu einem grenzüberschreitenden Park ausgebaut. Besonders die schönen Strände von La Maddalena sind ein Anziehungspunkt, um im Sommer den Urlaub hier zu verbringen. Auch auf La Maddalena spielt der Tourismus eine überragende Rolle und ist die Haupteinnahmequelle.

Durch militärische Einflüsse waren Amerikaner hier zu Zeiten des kalten Krieges stationiert, heute sind die militärischen Einrichtungen teilweise zu touristischen Zwecken umgestaltet worden. In der Hauptsaison im Sommer verbinden pro Tag ungefähr 80 Autofähren die Insel mit dem sardischen Festland. Zur Nachbarinsel Caprera gibt es eine Brücke.

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