Wangerooge

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Wangerooge ist die zweitkleinste und östlichste der bewohnten Ostfriesischen Inseln. Das autofreie liebenswert überschaubare Eiland ist eine ruhige und erholsame Familieninsel. Die bunte Insel-Bimmelbahn bringt die Urlauber vom einsam am Südwestzipfel der Insel gelegenen Hafen, am östlichen Rande einer weiten, vogelreichen Lagunenlandschaft vorbeizuckend, direkt ins schmucke Dorfzentrum.

Nur wenige Schritte vom Bahnhof „Kehrwieder“ erhebt sich der 39 m hohe, schwarz-rot-weiß gestrichene Alte Leuchtturm, das wohl älteste noch erhaltene Bauwerk der Insel. Der alte Leuchtturm beherbergt seit 1980 das Inselmuseum, in dem eine bunte Vielfalt von zahlreichen Exponaten zur bewegten Inselgeschichte ausgestellt ist.

Im Rosenhaus hinter dem Musikpavillon am Ostende des Rosengartens ist das Informationszentrum des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer untergebracht. Eine Ausstellung informiert über Tiere, Pflanzen und den Lebensraum Wattenmeer.

Erwähnenswert ist die 1962/63 erbaute katholische Kirche, auf zwei großflächigen Wänden sind aus farbigen Glassteinen Szenen aus dem Alten und Neuen Testament dargestellt. Ein günstiger Ausgangspunkt für eine Wanderung oder Radfahrt Richtung Westturm ist der Bahnhof. Der weithin sichtbare, 1933 fertig gestellte Neue Westturm gilt als Wahrzeichen Wangerooges.

Im Osten der Insel liegen zwei der drei Wangerooger Naturschutzgebiete: der Ostinnen- und der Ostaußengroden sowie die sandige Ostspitze. Von der östlichen Inselspitze fällt der Blick auf die kleine, künstlich geschaffene Insel Minsener. Zahlreiche Stammgäste von Wangerooge kehren im gemütlichen Restaurant Teestube ein, zum Klang einer alten Spieluhr gibt´s ostfriesischen Tee sowie Fisch und Fleischspezialitäten. Und ein Tipp für den Abend ist die Ahoi Kneipe an der Strandpromenade. Oben drüber im Strandkorb mit langer Holztheke hat man Blick aufs Meer.

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