Petersdom – Top-Sehenswürdigkeit in Rom

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Roms Vorzeigekirche ist der Petersdom im Vatikan. Die Basilica di San Pietro, wie der Petersdom korrekt heißt, hat eine lange Geschichte. Immer wieder wurde gebaut, verändert und ergänzt. Besonders interessant neben der prächtigen architektonischen Gestaltung des eigentlichen Bauwerks sind die vielen Kunstwerke, die im Inneren des Petersdoms zu sehen sind.

Bau des Petersdoms

Erbaut wurde die zugrunde liegende Kirche an der Stelle der alten römischen Rennbahn. An dieser Stelle wurde der Apostel Petrus gekreuzigt. Etwa 325 ließ Kaiser Konstantin an diesem Ort eine erste Basilika zu Ehren von Petrus errichten, der hier auch begraben liegt. Lange Zeit später, Mitte des 15. Jahrhunderts begannen die 150 Jahre lang dauernden Bauarbeiten an der eigentlichen Basilica di San Pietro, dem Petersdom.

Beeindruckende Maße

Heute ist der Petersdom die zweitgrößte Kirche der Welt. In ihr finden mehrere Zehntausend Menschen Platz. Die imposanten Ausmaße: 210 Meter Länge, 114 Meter Breite und 132 Meter Höhe. Allein der Innenraum misst rund 180 Meter Länge und 120 Meter Höhe. Beeindrucken ist der Petersdom allein schon wegen der unfassbaren Vielfalt an Kunst. Allen voran ist Michelangelos Statue Pieta eines der bedeutendsten Kunstwerke. Aber auch die Petrus-Statue und Berninis Baldachin sind von unglaublicher Schönheit.

Eine Kirche voller Sehenswürdigkeiten

In der Kirche gibt es auch aus katholischer Sicht viel zu entdecken. Artefakte, Grabmäler und Reliquien in einer Anzahl, wie sonst wohl nirgends auf der Welt. Und immer wieder Kunstwerke. Für einen Besuch der Basilica di San Pietro sollte man sich ausreichend Zeit nehmen! Nicht umsonst ist das Wahrzeichen von Rom die bedeutendste christliche Pilgerstätte.

Besucherregel: Bedeckt kleiden und Handys ausstellen

Der Petersdom in Rom hat täglich von 7 bis 19 Uhr geöffnet, von Oktober bis März nur bis 18 Uhr. Beim Besuch sind einige Dinge zu beachten. Einlass wird nur Personen gewährt, die eine bedeckende Kleidung tragen. Miniröcke, kurze Hosen, bauchfreie Tops oder schulterfrei sind ein No-go. Ebenso sind Handys auszuschalten. Wer vor Ort ist, sollte zur prachtvollen Kuppel hinaufgehen oder –fahren (lange Wartezeiten einkalkulieren), wobei das letzte Stück äußerst eng ist und zu Fuß zurückgelegt werden muss. Von hier hat man aber einen wunderschönen Blick auf die Stadt und den Vatikan. Allein dafür lohnt sich die Städtereise nach Rom, auch im Rahmen eines anderen Ziels bei einer Städtereise in Italiens Hauptstadt.

Petrusgrab nur mit Voranmeldung

Ebenfalls interessant sind die Krypta und das Petrusgrab, für die der Besuch aber angemeldet werden muss und es eine lange Warteliste (mehrere Monate) gibt. Direkt angrenzend liegen die vatikanischen Gärten, für die ebenfalls adäquate Kleidung vorgeschrieben und eine vorherige Anmeldung notwendig ist.

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